Tag 1 – Auf Erkundungstour durch Riga

„Alle Wege führen nach Riga“ – die Reisegruppe erkundet die Stadt und trifft einen alten Bekannten. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Erster Eindruck der ehemaligen Hansestadt

Die kleine Propellermaschine ist pünktlich und gut geflogen und gelandet, alle Gepäckstücke sind dabei – wir sind bereit eine aufregende Kulturreise. Unsere lettische Reiseführerin Anda Vinterseite begrüßt uns und begleitet uns im Bus zum Hotel Metropole im Zentrum der Stadt. Nach dem Check-in bleibt eine halbe Stunde zum Auspacken und Händewaschen und dann geht es zur ersten Tour in die Altstadt: „Alle Wege führen nach Riga“, das haben wir schon gelernt, denn Riga ist die größte Stadt des Baltikums und hat rund 700.000 Einwohner – ganz Lettland nur 2 Millionen. Und erstaunlich: auf der Fahrt ins Hotel kommen wir an einem Kreuzfahrtschiff vorbei, denn Riga hat einen Freihafen und gehörte mal zu den Hansestädten des Nordens.

Wappen, Wagner, Wundermittel

Der erste Nachmittag gab gleich ein paar Eindrücke der Rigaer Altstadt. Und auf dem heutigen lettischen Euro ist das gleiche Wappenbildnis einer Bäuerin zu sehen, wie auch schon auf den früheren Münzen – wie wir nebenbei erfuhren. Wir kamen auch durch die Richard Wagner-Straße und jenem Gebäude vorbei, in dem Wagner seinerzeit in Riga als Kapellmeister gearbeitet hat (und von wo er wegen Schuldenbergen nach Paris flüchtete).

Vorbei an beeindruckenden Jugendstilreliefs führte uns der Weg zu einem Gläschen Rigaer Balsam, ein bekannter einheimischer Kräuterschnaps und Allheilmittel – so etwas musste gekostet werden und ein kleines Fläschlein habe ich gleich gekauft, die Erkältung soll bekämpft werden. Noch ein Blick in die Petri-Kirche, wo wir erfuhren, dass diese früher rot angestrichen war und eine wechselvolle Geschichte erfuhr, und dann eine kleine Rast vor dem Nachtessen…

Das Abendessen am ersten Abend in Riga führte uns in ein typisches lettisches Restaurant: Sauerkrautsuppe mit Fleischeinlage, Rinderbraten in Rotweinsauce und ein Dessert aus Schwarzbrot, das mich an eine baltische Variante von Tiramisu denken ließ, war das Menü und an den Tischen herrschte beste Stimmung. Schlummertrunk im Hotel und Klönschnack mit Reiseleiter Richard Eckstein.

Nun sind wir alle gespannt auf den zweiten Tag und den abendlichen Opernbesuch!

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