Tag 2 – Auftakt in der Oper

Die Erkundungstour geht weiter – von Kunst, über Schlößer bis hin zum Dom und natürlich die Oper!

Nach dem Frühstück setzten wir unseren Altstadt-Spaziergang fort: hinein in die Petrikirche und zum Schwedentor, an Kontoren und Gildehäusern vorbei. Im Stil eines venezianischen Renaissance-Palastes trumpft das Rigaer Börse Kunstmuseum auf. Die hohen lichten Räume beeindrucken mit viel Marmor, Stuck und Gold. Zu sehen sind Europäische Malerei der letzten Jahrhunderte, eine exquisite Porzellansammlung und ein Silberkabinett voller Meisterstücke. Aktuell auch eine Ausstellung mit Gemälden von Nikolai Bogdanov-Belsky,toll!

Hinter der prächtigen Fassade des Schwarzhäupterhauses waltet der lettische Präsident – sein eigentlicher Amtssitz, das Rigaer Schloss, wird gerade renoviert. Das Schwarzhäupterhaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut und gehörte der Gilde der unverheirateten Kaufleute. Damals war es der reichste und angesehenste Ort der ganzen Stadt. Es wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und erst 1999 wieder aufgebaut.

Hinter den Kulissen

Nachdem im Dom die berühmte Walcker-Orgel (wegen Reparaturarbeiten ist die nicht zu sehen aber sehr schön zu hören) für uns erklungen ist, werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Nationaloper. Die Inspizientin führte uns durch Zuschauerraum und Bühne, Probebühne und Garderoben, Gänge und Foyers – ein tolles Opernhaus und man spürt wie wichtig es für das kulturelle Selbstbewusstsein der Letten ist.

Den Auftakt unserer Opernbesuche macht „Der Troubadour“. Grandios besetzt und großartig musiziert, hatten wir einen wunderbaren Abend und in den beiden Pausen kam auch der kulinarische Genuss nicht zu kurz, so kann die Reise weitergehen!

2 Kommentare

  1. Sibylle sagt:

    GENIAL
    Die vielen tollen Bilder machen Lust auf mehr…auf nach Riga.
    Sonnige Grüße aus der Heimat
    Sibylle

  2. Gisela Greiner sagt:

    Wunderbar, daß ihr in dieser geschichtsträchtigen Stadt mit dem herrlichen Opernhaus gastieren dürft. Ich beneide euch. 32 Jahre habe ich im Chor der Deutschen Oper Berlin gesungen. Wir hatten auch großartige, unvergeßliche Gastspiele, für die ich heute sehr dankbar bin.

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