Tag 4 & 5 – ein Wochenende in St. Petersburg

Unser Wochenende beginnt mit zwei wunderschönen Palais‘: In den Mauern der Adelsfamilie Shuvalov befinden sich Meisterwerke der Juwelierskunst, darunter die bunt-schillernden Fabergé-Eier.

Auch im Jussupov-Palais wird Repräsentation und Reichtum groß geschrieben. Hier gibt es sogar ein kleines Theater, das eigens für die Schauspiel- und singbegeisterte Tochter erbaut wurde. Das wahre Drama aber wartet im Untergeschoss des Hauses: Hier sind Szenen eines historischen Krimis ausgestellt, die den mysteriösen Mord des Zarengünstlings Raspuntin erzählen. Macht und Untergang liegen nah beieinander. Die Pracht der herrlichen Paläste machen einmal mehr deutlich, warum diese Stadt die Stadt der Revolutionen ist. Bis 1861 wurden die Menschen in den umliegenden Dörfern samt Ländereien vererbt und galten als Leibeigene.

Der Sonntag schließlich führt uns zur Peter-Paul-Festung, in der die Zarenfamilien gebraben liegen. Als höchstes Gebäude der Stadt überragt die goldene Spitze der Hauptkirche die Dächer. Nach einer Führung durch das Theatermuseum, das uns zurück zu den Anfängen der hiesigen Theatergeschichte im Jahr 1756 führt, bildet die Besichtigung der Isaakskathedrale den krönenden Abschluss des Vormittags.

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Die Abende sind dem Mariinsky II vorbehalten. Das Ende der Götter naht! Nach unserem kleinen Mussorgsky-Intermezzo schließt sich unser russischer „Ring“ mit tanzenden Rheintöchtern in mythischer Vorzeit. Das Gold ist zurück im Rhein, fernab menschlicher und göttlicher Mächte.

Fakt des Wochenendes: Ein Blick in den Spiegel der Familie Jussupov kann wahre Wunder bewirken. Frauen werden noch schöner, Männer noch reicher!

 

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