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Zugehört! Johannes Harneit erklärt Gioachino Rossini

Als einer der einflussreichsten Komponisten und mit spitzfindigem Humor prägte Gioachino Rossini die Opernwelt – und kommentierte sie in seinem Spätwerk.

Der aus Italien stammende Rossini komponierte insgesamt 39 Opern und etablierte sich mit seinen bekanntesten Werken wie Il Turco in Italia (1814),  La Cenerentola (1817) oder Il Barbiere di Siviglia (1816) als Meister der „Opera buffa“, der komischen Oper. Als Leiter der italienischen Oper in Paris, sowie später als königlicher Hofkomponist, wirkte er auch in Frankreich und bereicherte 1829 die „Grande Opéra“ mit seiner letzten Oper, Guillaume Tell.

Dieses Werk sollte aber nicht das Ende seines Schaffens sein – nach 1858 komponierte er weit über 100 Klavierstücke, die bis heute meist unbekannt blieben, in denen er mit Witz die Arbeit seiner Zeitgenossen – wie beispielsweise Chopin oder Beethoven – kommentierte.

Zum 224. Geburtstag demonstriert unser Korrepetitor Johannes Harneit wie klug, hellwach und gewitzt Gioachino Rossini in seiner letzten Schaffensphase war:

„Un Rien“ – Gioachino Rossini

Il Barbiere di Siviglia ist aktuell noch bis 17.03. an der Staatsoper Hamburg zu sehen. Am kommenden Sonntag, den 06.03. feiert Guillaume Tell in der Inszenierung von Roger Vontobel Premiere.

 

Foto via Wikimedia Commons

2 Kommentare

  1. Robin sagt:

    Lieber Johannes Harnheit,

    sie sind ein Gott! Ihre Begeisterung ist spürbar und es macht einfach Freude Ihnen zuzuhören. Gerne mehr von diesen analytischen Kunstgenüssen!

  2. Sibylle Warncke sagt:

    Es macht Freude, Herrn Harneit und seinem Klavierspiel zuzuhören. Man erfährt unbekannte und aufschlussreiche Dinge. Ich freue mich auf seinen nächsten Beitrag

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